Wählen Sie einen Broker nicht nur nach den Handelsgebühren aus
Eine niedrige Handelsgebühr ist attraktiv, aber die Steuererklärung kann Zeit und Geld kosten. Schweizer Einwohner benötigen brauchbare Jahresschlussberichte, Aufschlüsselungen der Erträge, Bestände und manchmal Daten für die Entlastung von ausländischen Quellensteuern.
Wenn ein Broker die Zuordnung von Dividenden, Quellensteuern, Fondseinkommen oder Jahresendwerten erschwert, kann das günstige Konto zur Steuerzeit teuer werden.
Expats sollten auch prüfen, ob der Broker die benötigten Steuerformulare unterstützt, einschliesslich ausländischer Quellensteuerbelege, wo dies relevant ist.
DA-1 und ausländische Quellensteuer
Ausländische Dividenden können im Quellenland mit Quellensteuer belastet werden. Je nach Land, Abkommen und Schweizer Steuerdeklaration kann ein Teil dieser Steuer angerechnet oder zurückgefordert werden.
In der Schweiz wird in diesem Zusammenhang oft über das Formular DA-1 gesprochen. Der genaue Ablauf hängt vom Kanton, der Steuersoftware, der Wertschriftenart und der Dokumentation ab. Der entscheidende Punkt ist, von Anfang an saubere Unterlagen aufzubewahren; der DA-1-Leitfaden beschreibt diesen Ablauf im Detail.
Vermischen Sie dies nicht mit der Schweizer 35%-Verrechnungssteuer. Die Schweizer Verrechnungssteuer und die ausländische Quellensteuer sind unterschiedliche Probleme, auch wenn beide den ausgezahlten Betrag mindern. Wenn sich das Konto ausserhalb der Schweiz befindet, sollten Sie auch den Leitfaden zur Deklaration von Auslandsvermögen konsultieren.
Währungsrisiko für mobile Fachkräfte
Viele Expats verdienen in CHF, investieren weltweit und gehen später vielleicht in einer anderen Währung in den Ruhestand oder ziehen um. Das ist kein Grund, auf Investitionen zu verzichten, aber ein Grund, das eingegangene Währungsrisiko zu verstehen.
Ein globaler ETF kann in USD gehandelt werden, in einer anderen Währung berichten und Unternehmen halten, die ihre Umsätze weltweit erzielen. Die Kontowährung Ihres Brokers ist nur eine Ebene; der Leitfaden zum Währungsrisiko für Expats erläutert die Planungsseite.
Eine praktische Notiz zum Portfolio sollte festhalten, in welcher Währung Sie verdienen, worin Sie Ihre Ausgaben tätigen, was Sie für einen allfälligen Umzug benötigen und welche Währung Ihre langfristigen Ziele voraussichtlich erfordern.
Prüfen Sie zudem, ob der Broker Berichte in einem Format exportieren kann, das zu Ihrem Schweizer Steuerablauf passt. Ein Portfolio, das sich leicht kaufen, aber nur schwer deklarieren lässt, ist für den ansässigen Steuerzahler nicht wirklich unkompliziert.
Laden Sie vor dem Transfer eines grossen Portfolios einen Muster-Jahresauszug herunter und prüfen Sie, ob dieser Erträge, Quellensteuern, Bestände und Transaktionen für Ihren Kanton übersichtlich genug aufschlüsselt.